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Pappenheimer Malz
Historie Pappenheimer Malz

Historie

 

Das Anwesen im Jahre 1927 Ansicht der Mälzerei von 1963 Die Saladinkeimkasten 1963

 

Das Anwesen der Malzfabrik L. Wurm GmbH & Co. KG liegt in der fränkischen Kleinstadt Pappenheim. An diesem Ort wurde schon Mitte des 19. Jahrhunderts das Handwerk des Bierbrauens betrieben. 1927 wurde die ehemalige Jacobsche Brauerei an Bierbrauer Friedrich Wurm aus Bieswang verkauft und somit ging das Anwesen in den Privatbesitz der Familie Wurm über. Mit dem Kauf der Brauerei wurde der Braubetrieb eingestellt, da damals die Pappenheimer Gastwirtschaften mit dem eigenen Bier der Brauerei Wurm aus Bieswang beliefert wurden.

 

Lausmann - Keimstraße Saladinkeimkasten Die 3. und 4. Generation 1995

 

Nach dem 2. Weltkrieg führte Ludwig Wurm den Gebäuden eine neue Nutzung zu und installierte eine Tennenmälzerei. Dies war die eigentliche Geburtsstunde der Malzfabrik Wurm. Seitdem werden in Pappenheim Gerste und Weizen zu Braumalz verarbeitet. Dank des guten Rufes der Pappenheimer Malze wurde der Betrieb ständig erweitert, modernisiertund ermöglicht eine Jahresleistung von gut 20.000 Tonnen Malz.

 

In nunmehr dritter Generation kann Friedrich Wurm bereits auf eine ca. 70-jährige Mälzereitradition zurückblicken. Die nachkommende Generation ist noch in Ausbildung und bereitet sich auf die Nachfolge vor.